HOLLABRUNN
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Sehens­würdig­keiten

 THEMENWEG "AUF DEN SPUREN DER KELLERKATZE"
Der abwechslungsreiche 4,15 km lange Rundweg durch die Sitzendorfer Kellergasse in Hollabrunn und den angrenzenden Naturraum schildert an 24 Stationen die Erlebniswelt Kellergasse und ihre Entwicklung in einem städtischen Umfeld.

Leitmotiv und Erzählfigur ist die vom Hollabrunner Künstler Günter Stockinger geschaffene Weinviertler Kellerkatze, ein uraltes Symbol im Weinbau.

Chipkarte für Indoor-Stationen, Getränkeautomat, Picknickkorb. Führungen möglich.

2020 Hollabrunn, Dechant-Pfeifer-Straße 3
Tel.: 0676 83939390

Homepage Kellerkatzenweg

 KOLISKOWARTE
Der beliebte Aussichtsturm im Holla­brunner Wald, durch Wander- und Radwege gut erschlossen, wurde Anfang 2016 auf seine doppelte Höhe aufgestockt und bietet über das größte zusammenhän­gende Eichenmischwaldgebiet Mitteleuropas hinweg einen herrlich weiten Rundumblick - bis zu Schneeberg und Ötscher. Außerdem wurde eine Top-Rope Klettermöglichkeit eingerichtet.

 STADTFÜHRUNG
Gerne können Sie in der Bezirksstadt Hollabrunn Stadtführungen buchen.
Ab 10 Personen bringt Ihnen unser Stadtführer Herr Adolf Müller (Tel: 02952/3792) die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten näher.
Im Anschluss an die Führung ist auch ein Besuch des Stadtmuseums möglich.

 PFARRKIRCHE HOLLABRUNN
Die römisch-katholische Pfarrkirche ist dem Hl. Ulrich, Bischof von Augsburg, geweiht. Errichtet im 12. Jahrhundert und im 14. Jahrhundert nach Zerstörungen stark verändert. Heute enthält sie viele neugotische Elemente. Der 37 m hohe Kirchturm trug bis 1878 einen schindelgedeckten Zwiebelturm. Bis zum Jahr 1784 lag rund um das Gotteshaus der Friedhof.

Hollabrunn besitzt neben einer weiteren röm.-kath. Kirche in der "Gartenstadt" noch eine evangelische Kirche in der Neugasse. An die einst große jüdische Gemeinde in der Stadt erinnert noch der Friedhof der israelitischen Kultusgemeinde am südlichen Stadtrand Hollabrunns.

 ERZBISCHÖFLICHES SEMINAR
Das Erzbischöfliche Seminar, welches sich am Kirchenplatz, gegenüber der Stadtpfarrkirche befindet, gehört zweifelsohne zu den imposantesten Gebäuden der Stadt.

Das riesige Gebäude wurde im Jahr 1880 in nur 115 Tagen gebaut, schon im Jahr darauf konnte das erzbischöfliche Knabenseminar von Wien hierher übersiedeln. Von 1938 bis 1945 diente es als Kreishaus der NSDAP, ab 1945 beherbergte es wieder das erzbischöfliche Seminar. Mehr als 1000 spätere Priester wurden bis zu seiner Auflösung im Jahr 1992 hier ausgebildet.
Heute beherbergt das Seminar das Realgymnasium der Erzdiözese Wien und die Bundes Handelsakademie und Handelsschule.

 HAUPTPLATZ
Der schiefwinkelige Platz wird geprägt von reich verzierten Bürger- und Jugendstilhäusern. An der Südseite des Platzes, welcher Mitte der 90er Jahre umgestaltet wurde, liegt das Rathaus mit dem markanten Uhrturm.

Der Florianibrunnen wurde 1862 zur Erinnerung an die vielen Feuersbrünste errichtet. Die Pestsäule mit der Marienstatue aus dem Jahr 1681 wurde von den Bürgern aus Dankbarkeit wegen des Endes der Pestepidemie erbaut.

1713 wurde die Säule um die Einfriedung mit Heiligenfiguren erweitert.

 REGIONENSHOP & BISTRO
Tritt ein ins Weinviertel: Das neue Bistro präsentiert Gaumenfreuden der Region zum Genießen. Im Shop findet man ausgesuchte Weine, kulinarische Schmankerln und Handwerkskunst. Darüber hinaus bietet der Shop als Tourismusinformation kompetente Beratung für Besucher und Gäste.

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Sparkassegasse 1, 2020 Hollabrunn
Tel.: 02952 3335380

regionenshop@hollabrunn.gv.at
www.facebook.com/regionenshop

Öffnungszeiten
Montag 10:00-18:00 Uhr
Donnerstag 10:00-18:00 Uhr
Freitag 10:00-21:00 Uhr
Samstag 09:00-13:00 Uhr



 FLORIANIBRUNNEN
1862 wurde der Brunnen am Hollabrunner Hauptplatz errichtet und 1863 zur Erinnerung an die vielen Feuersbrünste mit einer gusseisernen Statue des
Heiligen Florian geschmückt.

 ALTE HOFMÜHLE
Die Alte Hofmühle ist ein ehemaliger Herrensitz von Hollabrunn, auf dessen Gelände bei Grabungen Slawengräber gefunden wurden.

Das barockisierte Tor trägt die Jahreszahl 1614, wahrscheinlich ein Renovierungsdatum. In diesem Herrenhaus, das dann als Mühle diente, soll 1805 Kaiser Napoleon I. übernachtet haben.
Heute sind das Stadtmuseum und ein Kulturverein in dem Gebäude untergebracht.

 DREIFALTIGKEITSSÄULE
Die Dreifaltigkeitssäule befindet sich am Beginn der Wienerstraße im Bereich der Einmündung Schulgasse.

Das Denkmal wurde um einen zentralen ehemaligen Grabstein, der aus dem Jahr 1780 stammt, errichtet. Dieser Grabstein befand sich einst am alten Stadtfriedhof, welcher rund um die Pfarrkirche angelegt war.

 GRÜNE LUNGE DES WEINVIERTELS
Der Hollabrunner Wald ist zur Zeit der größte zusammenhängende Eichenmischwald in Österreich und birgt zahlreiche Schätze aus der Tier- und Pflanzenwelt. Wegen seiner Größe und Bedeutung für das regionale Klima im waldarmen Weinviertel handelt es sich hier um "die grüne Lunge des Weinviertels".

Erfahren Sie mehr über das Gebiet der grünen Lunge und deren Bedeutung für Ökologie und Klima im Weinviertel:

Freunde des Hollabrunner Waldes

 KAPUZINERKLOSTER (EHEM.)
In der Amtsgasse befindet sich das Areal des 1666/67 erbauten Kapuzinerklosters, insbesondere die Klosterkirche, an deren Front noch eine Statue des Hl. Leopold steht (links das gelbe Gebäude).

Nach der Klosteraufhebung unter Kaiser Joseph II. im Jahr 1783 diente das Gebäude weltlichen Zwecken, später wurde daraus das Gefängnis des Bezirksgerichtes. Die Zellenfenster sind in der Seitenmauer zu sehen.
Im rötlichen Haus, rechts neben der Klosterkirche, war das Pförtnerhaus, die Klosterpforte ist heute noch rechts zu sehen.

 ARMENHAUS
Das sogenannte Armenhaus in der Amtsgasse wurde 1801 für notleidende Bürger erbaut. Im Haus ist heute noch eine "Schwarze Kuchl" zu sehen.

1826 wird das Armenhaus durch Pfarrer Strauß zu einem Krankeninstitut erweitert, und 1839 ein Zubau errichtet.
In der Zeit um 1980 hatte die Stadt Hollabrunn in dem Gebäude eine Galerie betrieben. Heute ist das "Armenhaus" Sitz des Hollabrunner Notariates.


 JÜDISCHER FRIEDHOF
In der Steinfeldgasse, außerhalb der Stadt, liegt der jüdische Friedhof. 1876 kauften Leopold Skutetzky und Max Wallisch ein Grundstück an der Straße nach Sonnberg zur Errichtung des Friedhofs.

Die Israelitische Kultusgemeinde Oberhollabrunn wurde 1901 gegründet, sie gehörte bisher zum Sprengel der Kultusgemeinde Horn. Aufgrund der Demolierung des bestehenden Gebäudes am Friedhof wurde 1909 ein Neubau mit Zeremonienhalle errichtet.
Das letzte Begräbnis fand 1978 statt, Abbruch der Zeremonienhalle 1999.