Geschichte der Stadt
Die Stadt Hollabrunn, inmitten fruchtbaren, hügeligen Rebenlandes im Tal des Göllersbaches gelegen, ist Zentralort des westlichen Weinviertels. Das Stadtgebiet grenzt unmittelbar an den Ernstbrunner Wald, das größte, zusammenhängende Eichenwaldgebiet Österreichs. Die verkehrsmäßige Ausrichtung wird durch die Lage an der Achse Wien-Znaim-Prag bestimmt, die hier von den Verbindungen aus dem östlichen Weinviertel gekreuzt wird. In der Stadt leben rund 6.100 Einwohner, in der Großgemeinde (Zusammenlegungen: 1969 bzw. 1972) 11.000 Personen. Das Gemeindegebiet (23 Katastralgemeinden) ist mit 152,38 km² fast flächengleich mit dem Fürstentum Liechtenstein.
Auszüge aus der Stadtchronik
v. Chr.:
um 4000
Siedlungsgruben um Winzerweg / Satzer Kellergasse
n. Chr.:
1135
erste urkundliche Nennung: Weingartenschenkung an das bayerische Kloster Reichenbach (Kreis Cham, Oberpfalz)
"...in austria holerbrunnen willolvisdorf manos VII et uineas tres..."
(In Österreich, Hollabrunn, Willolvisdorf Häuser 7 und Weingärten 3)
vor 1377
Marktrecht
1565
11. Juli Marktwappenverleihung: Geteilter Schild. In der oberen Hälfte auf blauem Grund eine goldene Wolfsangel, begleitet von zwei Sternen. In der unteren Hälfte ein Gewässer mit Schwan vor einem Brunnen (aus Anlass der Stadterhebung 1908 wurde die Mauerkrone beigefügt)
1579
Lateinunterricht an der Hollabrunner Schule
1580
Hollabrunn ist zur Gänze protestantisch
1624
Wolf Georg von Gilleis auf Sonnberg, Raschala und Oberhollabrunn; er konvertiert zum Katholizismus
1632
Hollabrunn hat 121 aufrechte Häuser
1645
Verwüstung durch die Schweden unter General Torstenson
1649
Pest
1649
Die Fahrpost Wien - Hamburg über Hollabrunn und Prag benötigt 14 Tage
1670
Brandzerstörungen an der Pfarrkirche; barocke Umgestaltung des Langhauses
1679
Pest
1681
Errichtung der Pestsäule am Hauptplatz, Figurenschmuck ergänzt 1713.
1683
König Johann III. Sobieski von Polen und Herzog Karl V. von Lothringen in Hollabrunn (Lager an der Aspersdorferstraße) vor dem Entsatz Wiens (Türkenbefreiung)
1688
Pest
1702
Installierung der philosophisch-theologischen Hauslehranstalt der Kapuziner am Hollabrunner Kapuzinerkloster
1708
Versetzung eines neuen Prangers; Florianibrunnen am Lothringerplatz
(mit dem Schaft des alten Prangers)
1713
Pest; in Hollabrunn 130 Opfer
1716
Gründung des Schützenvereins (Schützenhaus 1880 wegen Bau des Seminars geschliffen, Neubau in der Wienerstraße 1881)

1719
Fast der ganze Markt Hollabrunn geht in Flammen auf (85 Brandstätten von ca. 127 Häusern)
1746
3. Juni (letzte?) Hinrichtung auf dem Galgenberg (Kindesmörderin)
1776
Preußen in Hollabrunn
1783
Aufhebung des Kapuzinerklosters
1805
Schlacht bei Oberhollabrunn bzw Schöngrabern (Tolstoj, "Krieg und Frieden")
epigraphischer Hinweis auf die "Schlacht bei Hollabrunn" am "Arc de triomphe" in Paris
1809
abermalige französische Invasion, Rückzugsgefecht gegen die Franzosen; die Kriegsereignisse von 1805 und 1809 zerstören das historische Ortsbild des alten Hollabrunn, schwerste Besatzungsrepressalien, Plünderung, Brandstiftung, Mord, Franzosenkreuz (Kriegergrab) in der Steinfeldgasse, Kaiser Franz in Hollabrunn
1850
Oberhollabrunn wird Sitz von Bezirksverwaltungsbehörde und Bezirksgericht, der "Gerichtssaal" befindet sich zunächst im Haus Pfarrgasse 6
1862
die Quellen der Schwemme am Hauptplatz werden zu einem Brunnen gefaßt
1863
Floriani-Statue über dem Brunnen am Hauptplatz; 1878 Abdeckung des Brunnens
1865
Anschluss an das Telegraphennetz
1871
Eröffnung der Teilstrecke Stockerau - Znaim "k.k.priv.österr.Nordwestbahn" (1. Nov.) für den Personen- und Güterverkehr als "Süd-Norddeutsche Verbindungsbahn". Der Abschnitt, der zum Bezirksinspektorat Znaim gehörte, war Teil der Hauptstrecke Jedlesee-Jungbunzlau. Die Strecke Wien-Znaim (100,8 km) wurde mit 1. Jänner 1908 verstaatlicht.
1878
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Oberhollabrunn. Das alte Zeughaus (Amtsgasse 1) wurde anstelle einer Schulturnhalle eingerichtet; 1978 Neubau in der J. Weisleinstraße.
1880
Gründung der Israelitischen Cultus-Genossenschaft in Hollabrunn
1884
Errichtung der Jahn-Turnhalle

1891/93
Abbruch der Häusergruppe an der Einmündung der Th. Körnergasse in den Hauptplatz ("Stöckl")
1893
Mädchen Volks- und Bürgerschule im Haus Koliskoplatz 7 errichtet
1896
zweiklassige Knabenbürgerschule im Haus Kirchenplatz 4
1898/99
Errichtung des Jugendstilgebäudes Hauptplatz 13
1899
Erweiterung des Amtsgebäudes, neuer Flügel an der Winiwarterstraße; der an die ehem. Klosterkirche angrenzende Zubau war 1892 fertiggestellt worden
1901
Gründung der Israelitischen Kultusgemeinde Oberhollabrunn, sie gehörte bisher zum Sprengel der Kultusgemeinde Horn. Das Objekt Winiwarterstraße 9/Straußgasse 1 diente schon vorher als Bethaus.
1903
Gründung des Städtischen Museums, Unterbringung im Rathaus
1905
Adaptierung des Hauses KN 187 (Hauptplatz 1) als Rathaus; 1907 Turm aufgesetzt
1906
Hollabrunn wird Standort einer Lehrerbildungsanstalt (erster Jahrgang im Gymnasium, 1907-1909 im Sparkassengebäude). Grundsteinlegung des Hauses Reucklstraße 9 anlässlich der Stadterhebungsfeier 1908, Inbetriebnahme 1909.
1908
18.06. Stadterhebung (Stadterhebungsfeier am 4. Oktober)
der Hollabrunner Prähistoriker Dr. Josef Bayer entdeckt die "Venus von Willendorf"

1913 - 1914
Wasserleitung, Pumpwerk I in Magersdorf errichtet (Dr. Kolisko)
1916
Errichtung des Barackenlagers südlich der Stadt. Zum Flüchtlingsstrom seit Herbst 1914 aus den östlichen Kriegsgebieten der Monarchie (Galizien und Bukowina) traten 1915 noch die "Internierten", Personen aus den slawischen und italienischen Landesteilen, die man wegen ihrer nationalen Gesinnung nicht in der Nähe der Kriegsgebiete belassen wollte.
Schmalspurbahn ins "Lager"
1919
freie Vereinsbildung für Mittelschüler, Gründung der k.-ö. Studentenverbindung "Arminia" (als einzige Verbindung wiedergegründet 1948)
1928
Ortsnamensänderung am 2. Jänner in "Hollabrunn" (Genehmigung des Gemeinderatsbeschlusses vom 6. Mai 1926 durch die NÖ Landesregierung am 30. November 1927)
1939
Errichtung eines Truppenausbildungslagers an der Suttenbrunner Straße
1940
Offizielle Auflösung der Israelitischen Kultusgemeinde Hollabrunn
1945
April/Mai russische Bombenabwürfe über Hollabrunn
1945
Abzug der deutschen Truppen am 7. Mai (Brückensprengungen), am 8. Mai Einmarsch der Roten Armee. Der letzte Frontverlauf war seit 19. April bei Enzersdorf im Thale. Anfänglich sind 6000 Mann Besatzungstruppen in der Stadt, die z.T. zwischen der Straße nach Magersdorf und dem Friedhof biwakieren. Die Kommandantur zieht im Rathaus ein. Im ehem. Seminar wird der Stab eingerichtet.
1947
Das Rathaus wird wieder von der Gemeindeverwaltung übernommen, es befand sich seit 1945 im Haus Bahnstraße 22. Die Kommandantur kam für kurze Zeit weg von Hollabrunn und wurde später im Haus Koliskoplatz 1 wiedererrichtet - sie bestand dort bis 1955, wobei auch das Haus Koliskoplatz 2 beschlagnahmt worden ist.
Wiederherstellung der gesprengten Brücken und der zerstörten Kanalisation

1954
erstes "Hollabrunner Volksfest"
1955
Abzug der letzten Russen aus Hollabrunn
1957
Errichtung des Finanzamtes auf dem Areal des Schillerparkes.
1965
Die Weisleinmühle wird als letzte der Hollabrunner Mühlen stillgelegt
1966
Gründung der Handelsakademie und Handelsschule zunächst als Privatschule der Wiener Kaufmannschaft; seit 1991 verbundlicht
1972
Entstehung der Großgemeinde Hollabrunn durch Eingemeindung (21 Orte)
Weihe der Kirche "Maria Hilfe der Christen" in der Gartenstadt (Baubeginn 1970)
Eröffnung des Stadtsaals
1974
Adaptierung der Alten Hofmühle als Museum
1975
Sporthalle geht in Betrieb
1976
Eröffnung der HTL
1978
Landwirtschaftliche Fachschule, Neubau am Sonnleitenweg , 1981 Inbetriebnahme
Errichtung des Feuerwehrhauses in der J.-Weisleinstraße
1979
Bau des Gebäudes der Höheren Technischen Bundeslehranstalt
Schnellbahnbetrieb bis Hollabrunn (vorher seit 1962 bis Stockerau)
1980
Bezirkshauptmannschaft, Neubau in der Mühlgasse bezogen (2000 Ausbau des Dachgeschosses)
1983
Pädagogisches Institut des Bundes
1984
Errichtung des Pfarrzentrums St. Ulrich;
1987
Umfahrung der B 303 eröffnet (Spatenstich 1981)
1992
Neues Krankenhaus geht in Betrieb
1994
Eröffnung der Fußgängerzone und des neu gestalteten Hauptplatzes
Renovierungen der Pestsäule (zuletzt 1890) und des Floriani-Brunnens am Hauptplatz
1997
Eröffnung der Stadtwerke in der Steinfeldgasse, Übersiedlung des Wasserwerkes und des Bauhofes von der J. Weisleinstraße hierher
1998
Fernheizwerk (Holz-Hackschnitzel) errichtet
Schließung des alten Schlachthofes der Stadtgemeinde, Bau eines EU-Schlachthofes durch die Firma Gantner am Gewerbering

1999
Gründung der "Hollawind GesmbH" zur Errichtung von Windkraftanlagen bei Dietersdorf, Langer Berg
2000
Stronach-Fußball-Akademie in Hollabrunn
Eröffnung Einkaufszentrum Eurocenter westlich der Aspersdorferstraße; Auflassung des Raiffeisen-Lagerhauses in der Gschmeidlerstraße und der "Spar-Märkte" in der Stadt
Inbetriebnahme des freien Radiosenders GymRadio 94,5
2001
Eröffnung des Regionalen Innovationszentrums (RIZ)
Ringo (Siemens)-Call-Center
2002
Hollabrunn wird Hochschulstadt Uni-Zentrum Hollabrunn für Wirtschaftsingenieurwesen, Umweltmanagement und Betriebswirtschaft (Bachelor-Studium)
2004
Sozialpsychiatrische Tagesklinik am Krankenhaus Hollabrunn (auch für die Bezirke Korneuburg und Mistelbach (Spatenstich 24. Oktober 2002)
Umbau des Rathauses, Dienstbetrieb in den neuen Räumen (erste Etappe) ab 27. Dezember
Städtepartnerschaft mit Holíc [Holitsch] / Slowakei
2005
Städtepartnerschaft mit Kyjov [Gaia] / Mähren
Errichtung einer Windkraftanlage in der KG Aspersdorf
2006
HTL um einen Zubau von 3000m² Nutzfläche erweitert
2007
Das Rathaus erhhält eine neue Fassade.
Beginn der Einrichtung des Stadtarchivs Hollabrunn im ehem. Zellentrakt des Bezirksgerichts, Koliskoplatz 8.
Das neue Logo für Hollabrunn wird erstellt.
2008
Hollabrunn feiert sein 100jähriges Bestehen als Stadt!
Baubeginn der neuen Volksschule in Breitenwaida
Baubeginn des neuen Kindergartens in der Robert Löfflerstraße
2009
Beginn einer neuen Aktion Stadterneuerung und Teilnahme am EU-Projekt "Innocité"
Bahnstrecke Wien-Znaim durchgehend elektrifiziert
2010
offizieller Start der Stadterneuerung ist der 01.01.2010
Wochenendnachtbus durch alle Hollabrunner Katastralgemeinden
Kreisverkehr am Bahnhofsplatz

um 4000
Siedlungsgruben um Winzerweg / Satzer Kellergasse
n. Chr.:
1135
erste urkundliche Nennung: Weingartenschenkung an das bayerische Kloster Reichenbach (Kreis Cham, Oberpfalz) "...in austria holerbrunnen willolvisdorf manos VII et uineas tres..."
(In Österreich, Hollabrunn, Willolvisdorf Häuser 7 und Weingärten 3)
vor 1377
Marktrecht1565
11. Juli Marktwappenverleihung: Geteilter Schild. In der oberen Hälfte auf blauem Grund eine goldene Wolfsangel, begleitet von zwei Sternen. In der unteren Hälfte ein Gewässer mit Schwan vor einem Brunnen (aus Anlass der Stadterhebung 1908 wurde die Mauerkrone beigefügt) 1579
Lateinunterricht an der Hollabrunner Schule1580
Hollabrunn ist zur Gänze protestantisch 1624
Wolf Georg von Gilleis auf Sonnberg, Raschala und Oberhollabrunn; er konvertiert zum Katholizismus1632
Hollabrunn hat 121 aufrechte Häuser1645
Verwüstung durch die Schweden unter General Torstenson1649
Pest1649
Die Fahrpost Wien - Hamburg über Hollabrunn und Prag benötigt 14 Tage1670
Brandzerstörungen an der Pfarrkirche; barocke Umgestaltung des Langhauses 1679
Pest 1681
Errichtung der Pestsäule am Hauptplatz, Figurenschmuck ergänzt 1713.1683
König Johann III. Sobieski von Polen und Herzog Karl V. von Lothringen in Hollabrunn (Lager an der Aspersdorferstraße) vor dem Entsatz Wiens (Türkenbefreiung) 1688
Pest1702
Installierung der philosophisch-theologischen Hauslehranstalt der Kapuziner am Hollabrunner Kapuzinerkloster1708
Versetzung eines neuen Prangers; Florianibrunnen am Lothringerplatz(mit dem Schaft des alten Prangers)
1713
Pest; in Hollabrunn 130 Opfer1716
Gründung des Schützenvereins (Schützenhaus 1880 wegen Bau des Seminars geschliffen, Neubau in der Wienerstraße 1881) 
1719
Fast der ganze Markt Hollabrunn geht in Flammen auf (85 Brandstätten von ca. 127 Häusern) 1746
3. Juni (letzte?) Hinrichtung auf dem Galgenberg (Kindesmörderin) 1776
Preußen in Hollabrunn1783
Aufhebung des Kapuzinerklosters1805
Schlacht bei Oberhollabrunn bzw Schöngrabern (Tolstoj, "Krieg und Frieden")
epigraphischer Hinweis auf die "Schlacht bei Hollabrunn" am "Arc de triomphe" in Paris1809
abermalige französische Invasion, Rückzugsgefecht gegen die Franzosen; die Kriegsereignisse von 1805 und 1809 zerstören das historische Ortsbild des alten Hollabrunn, schwerste Besatzungsrepressalien, Plünderung, Brandstiftung, Mord, Franzosenkreuz (Kriegergrab) in der Steinfeldgasse, Kaiser Franz in Hollabrunn1850
Oberhollabrunn wird Sitz von Bezirksverwaltungsbehörde und Bezirksgericht, der "Gerichtssaal" befindet sich zunächst im Haus Pfarrgasse 61862
die Quellen der Schwemme am Hauptplatz werden zu einem Brunnen gefaßt1863
Floriani-Statue über dem Brunnen am Hauptplatz; 1878 Abdeckung des Brunnens1865
Anschluss an das Telegraphennetz1871
Eröffnung der Teilstrecke Stockerau - Znaim "k.k.priv.österr.Nordwestbahn" (1. Nov.) für den Personen- und Güterverkehr als "Süd-Norddeutsche Verbindungsbahn". Der Abschnitt, der zum Bezirksinspektorat Znaim gehörte, war Teil der Hauptstrecke Jedlesee-Jungbunzlau. Die Strecke Wien-Znaim (100,8 km) wurde mit 1. Jänner 1908 verstaatlicht.1878
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Oberhollabrunn. Das alte Zeughaus (Amtsgasse 1) wurde anstelle einer Schulturnhalle eingerichtet; 1978 Neubau in der J. Weisleinstraße.1880
Gründung der Israelitischen Cultus-Genossenschaft in Hollabrunn1884
Errichtung der Jahn-Turnhalle
1891/93
Abbruch der Häusergruppe an der Einmündung der Th. Körnergasse in den Hauptplatz ("Stöckl")
1893
Mädchen Volks- und Bürgerschule im Haus Koliskoplatz 7 errichtet1896
zweiklassige Knabenbürgerschule im Haus Kirchenplatz 41898/99
Errichtung des Jugendstilgebäudes Hauptplatz 131899
Erweiterung des Amtsgebäudes, neuer Flügel an der Winiwarterstraße; der an die ehem. Klosterkirche angrenzende Zubau war 1892 fertiggestellt worden1901
Gründung der Israelitischen Kultusgemeinde Oberhollabrunn, sie gehörte bisher zum Sprengel der Kultusgemeinde Horn. Das Objekt Winiwarterstraße 9/Straußgasse 1 diente schon vorher als Bethaus.1903
Gründung des Städtischen Museums, Unterbringung im Rathaus 1905
Adaptierung des Hauses KN 187 (Hauptplatz 1) als Rathaus; 1907 Turm aufgesetzt1906
Hollabrunn wird Standort einer Lehrerbildungsanstalt (erster Jahrgang im Gymnasium, 1907-1909 im Sparkassengebäude). Grundsteinlegung des Hauses Reucklstraße 9 anlässlich der Stadterhebungsfeier 1908, Inbetriebnahme 1909.1908
18.06. Stadterhebung (Stadterhebungsfeier am 4. Oktober)
der Hollabrunner Prähistoriker Dr. Josef Bayer entdeckt die "Venus von Willendorf"
1913 - 1914
Wasserleitung, Pumpwerk I in Magersdorf errichtet (Dr. Kolisko)
1916
Errichtung des Barackenlagers südlich der Stadt. Zum Flüchtlingsstrom seit Herbst 1914 aus den östlichen Kriegsgebieten der Monarchie (Galizien und Bukowina) traten 1915 noch die "Internierten", Personen aus den slawischen und italienischen Landesteilen, die man wegen ihrer nationalen Gesinnung nicht in der Nähe der Kriegsgebiete belassen wollte.
Schmalspurbahn ins "Lager" 1919
freie Vereinsbildung für Mittelschüler, Gründung der k.-ö. Studentenverbindung "Arminia" (als einzige Verbindung wiedergegründet 1948)
1928
Ortsnamensänderung am 2. Jänner in "Hollabrunn" (Genehmigung des Gemeinderatsbeschlusses vom 6. Mai 1926 durch die NÖ Landesregierung am 30. November 1927)
1939
Errichtung eines Truppenausbildungslagers an der Suttenbrunner Straße 1940
Offizielle Auflösung der Israelitischen Kultusgemeinde Hollabrunn1945
April/Mai russische Bombenabwürfe über Hollabrunn1945
Abzug der deutschen Truppen am 7. Mai (Brückensprengungen), am 8. Mai Einmarsch der Roten Armee. Der letzte Frontverlauf war seit 19. April bei Enzersdorf im Thale. Anfänglich sind 6000 Mann Besatzungstruppen in der Stadt, die z.T. zwischen der Straße nach Magersdorf und dem Friedhof biwakieren. Die Kommandantur zieht im Rathaus ein. Im ehem. Seminar wird der Stab eingerichtet.1947
Das Rathaus wird wieder von der Gemeindeverwaltung übernommen, es befand sich seit 1945 im Haus Bahnstraße 22. Die Kommandantur kam für kurze Zeit weg von Hollabrunn und wurde später im Haus Koliskoplatz 1 wiedererrichtet - sie bestand dort bis 1955, wobei auch das Haus Koliskoplatz 2 beschlagnahmt worden ist.
Wiederherstellung der gesprengten Brücken und der zerstörten Kanalisation
1954
erstes "Hollabrunner Volksfest" 1955
Abzug der letzten Russen aus Hollabrunn 1957
Errichtung des Finanzamtes auf dem Areal des Schillerparkes.1965
Die Weisleinmühle wird als letzte der Hollabrunner Mühlen stillgelegt
1966
Gründung der Handelsakademie und Handelsschule zunächst als Privatschule der Wiener Kaufmannschaft; seit 1991 verbundlicht1972
Entstehung der Großgemeinde Hollabrunn durch Eingemeindung (21 Orte)
Weihe der Kirche "Maria Hilfe der Christen" in der Gartenstadt (Baubeginn 1970)
Eröffnung des Stadtsaals1974
Adaptierung der Alten Hofmühle als Museum1975
Sporthalle geht in Betrieb1976
Eröffnung der HTL 1978
Landwirtschaftliche Fachschule, Neubau am Sonnleitenweg , 1981 Inbetriebnahme
Errichtung des Feuerwehrhauses in der J.-Weisleinstraße 1979
Bau des Gebäudes der Höheren Technischen Bundeslehranstalt
Schnellbahnbetrieb bis Hollabrunn (vorher seit 1962 bis Stockerau)
1980
Bezirkshauptmannschaft, Neubau in der Mühlgasse bezogen (2000 Ausbau des Dachgeschosses)
1983
Pädagogisches Institut des Bundes1984
Errichtung des Pfarrzentrums St. Ulrich;
1987
Umfahrung der B 303 eröffnet (Spatenstich 1981)
1992
Neues Krankenhaus geht in Betrieb1994
Eröffnung der Fußgängerzone und des neu gestalteten HauptplatzesRenovierungen der Pestsäule (zuletzt 1890) und des Floriani-Brunnens am Hauptplatz
1997
Eröffnung der Stadtwerke in der Steinfeldgasse, Übersiedlung des Wasserwerkes und des Bauhofes von der J. Weisleinstraße hierher1998
Fernheizwerk (Holz-Hackschnitzel) errichtet
Schließung des alten Schlachthofes der Stadtgemeinde, Bau eines EU-Schlachthofes durch die Firma Gantner am Gewerbering
1999
Gründung der "Hollawind GesmbH" zur Errichtung von Windkraftanlagen bei Dietersdorf, Langer Berg2000
Stronach-Fußball-Akademie in Hollabrunn
Eröffnung Einkaufszentrum Eurocenter westlich der Aspersdorferstraße; Auflassung des Raiffeisen-Lagerhauses in der Gschmeidlerstraße und der "Spar-Märkte" in der Stadt
Inbetriebnahme des freien Radiosenders GymRadio 94,52001
Eröffnung des Regionalen Innovationszentrums (RIZ)
Ringo (Siemens)-Call-Center 2002
Hollabrunn wird Hochschulstadt Uni-Zentrum Hollabrunn für Wirtschaftsingenieurwesen, Umweltmanagement und Betriebswirtschaft (Bachelor-Studium)
2004
Sozialpsychiatrische Tagesklinik am Krankenhaus Hollabrunn (auch für die Bezirke Korneuburg und Mistelbach (Spatenstich 24. Oktober 2002)
Umbau des Rathauses, Dienstbetrieb in den neuen Räumen (erste Etappe) ab 27. Dezember
Städtepartnerschaft mit Holíc [Holitsch] / Slowakei2005
Städtepartnerschaft mit Kyjov [Gaia] / Mähren
Errichtung einer Windkraftanlage in der KG Aspersdorf2006
HTL um einen Zubau von 3000m² Nutzfläche erweitert2007

Das Rathaus erhhält eine neue Fassade.
Beginn der Einrichtung des Stadtarchivs Hollabrunn im ehem. Zellentrakt des Bezirksgerichts, Koliskoplatz 8.
Das neue Logo für Hollabrunn wird erstellt.2008
Hollabrunn feiert sein 100jähriges Bestehen als Stadt!
Baubeginn der neuen Volksschule in Breitenwaida
Baubeginn des neuen Kindergartens in der Robert Löfflerstraße2009
Beginn einer neuen Aktion Stadterneuerung und Teilnahme am EU-Projekt "Innocité"
Bahnstrecke Wien-Znaim durchgehend elektrifiziert 2010
offizieller Start der Stadterneuerung ist der 01.01.2010
Wochenendnachtbus durch alle Hollabrunner Katastralgemeinden
Kreisverkehr am BahnhofsplatzDie gesamte Stadtchronik mit allen Details können Sie hier herunterladen:





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