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Magdalena Geinzer im Interview


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Hollabrunn und Göllersdorf haben sich zur KLAR! Göllersbach zusammengeschlossen und sind damit eine von bisher 79 Regionen Österreichs, die sich den Folgen des Klimawandels stellen.
Die Managerin der KLAR! Göllersbach, Frau Magdalena Geinzer MSc, BSc , beantwortet Fragen der Stadtgemeinde Hollabrunn allgemein zum Programm KLAR!, was das für Hollabrunn bedeutet und ihren speziellen Aufgaben.



-28.07.2022

1. Wofür steht "KLAR!"?
Die Abkürzung KLAR! steht für Klimawandel-Anpassungsmodellregion. Ein Wortmonstrum, das bereits auf die Vielfältigkeit der Probleme und Maßnahmen hinweist.
Bei einer KLAR! geht es konkret um die Anpassung an die regionalen Veränderungen durch den Klimawandel. Es handelt sich um ein Programm, bei dem die Region konkrete Auswirkungen durch den Klimawandel beleuchtet und versucht, Anpassungsmaßnahmen einzuleiten. Schwerpunkt in unserer KLAR! Göllersbach ist wie der Name schon sagt, der Göllersbach und das Thema Wasser, aber auch der Hollabrunner Wald mit einer zukünftig höheren Waldbrandgefahr. Andere Maßnahmen betreffen beispielsweise auch die Raumplanung oder den Hausbau und die Gartengestaltung.

2. Was sind deine Aufgaben?
Es geht darum, gemeinsam mit den Leuten vor Ort Maßnahmen auszuarbeiten und sie mit den Akteuren in der Region umzusetzen. Ich bringe meine Fachexpertise ein und bin die treibende Kraft hinter dem Maßnahmenpaket - zu meinen Aufgaben gehören auch Öffentlichkeitsarbeit, sowie Vernetzung über die Region hinaus mit anderen KLAR!-Regionen und Institutionen.

3. Was bringt die Zukunft? / Welche Projekte stehen an?
Jetzt geht es eben sehr viel darum, sich mit den Stakeholdern in der Region zu vernetzen, Probleme zu identifizieren und Lösungen zu erarbeiten. Wer arbeitet vielleicht schon im Bereich Klimaanpassung, welche Ideen gibt es bereits in der Region und wo sieht die breite Bevölkerung Handlungsbedarf? Diese Fragen werden in zwei Auftaktveranstaltungen mit der Öffentlichkeit diskutiert. Diese finden am 15. September in der Location 2020 in Hollabrunn und am 29. September im Gemeindesaal Göllersdorf statt.
Die Erkenntnisse werden im Anpassungskonzept der Region festgehalten. Im Januar reichen wir dieses Konzept dann ein und nächstes Jahr geht’s dann an die Umsetzung.

4. Welche Erfolgschancen räumst du dem Programm ein?
Ich bin sicher, dass die Maßnahmen erfolgreich sein werden und wir unsere Ziele erreichen können. Man muss einfach wo anfangen, um zu sehen, dass es möglich ist, dann kommen die Folgeprojekte von ganz allein. Wenn zum Beispiel eine Gemeinde vermehrt Bäume pflanzt und für Beschattung sorgt, hilft das den Menschen vor Ort schon eine Menge. Und vielleicht werden dann immer mehr Bäume gepflanzt oder Häuser begrünt.

5. Wie können die Bürger einen Beitrag zur Erreichung der Ziele leisten?
Neben Projekten auf Gemeindeebene gibt es unzählige Möglichkeiten, wie sich jeder Einzelne an den Klimawandel anpassen kann - vom Einbau einer Regenwasserzisterne oder auch nur der Nutzung einer Regentonne zum Gießen bis zu Dach- und Fassadenbegrünung oder dem Anlegen klimafitter Bepflanzung im Garten und Balkon. Aber auch die Anpassung des Lebensstils an vermehrte Hitzetage wie Vermeidung der Mittagssonne oder Vermeidung von Zigaretten und Glas in der Natur, um Waldbrände zu vermeiden, ist Teil davon. Wer konkrete Anregungen für Maßnahmen hat, darf diese gerne auch bei unseren Auftaktveranstaltungen einbringen.


Kontakt
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KLAR! Göllersbach (Weblink)
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Foto Copyright: Barbara Krobath

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