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Hollabrunn Aktuell


 

Radweg Bachpromenade nimmt Gestalt an


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Mit der Fertigstellung des vorletzten Teilstücks des Radwegs Bachpromenade kann nun auch zwischen Aumühlgasse und Senitzergasse auf einem befestigten Weg geradelt werden.


-27.05.2022
In Ländern mit hohem Anteil an Radverkehr ist es gang und gäbe, dass bei jedem Wetter Alltagsradwege genutzt werden. Dazu ist ein wichtiger Faktor, dass eine staubfreie Oberfläche vorhanden ist. Damit kann die Rad-Infrastruktur auch mit Stadt- und Lastenrädern genutzt werden, wenn etwa Regenwetter oder sogar Schneefall herrscht.
Eine sichere und komfortable Rad-Infrastruktur versucht zudem, möglichst getrennte Wege für Radfahrende und Autos zu schaffen. Mit diesem Teilstück wird ein weiterer sicherer Baustein im Hollabrunner Radnetz gesetzt. Als nächster Schritt wurde bereits die Vergabe für die Schaffung eines Radwegs von der Senitzergasse bis zur Steinfeldgasse in der letzten Gemeinderatssitzung einstimmig beschlossen. Hier wird die EVN im Juli 2022 Stromkabel verlegen, im Anschluss errichtet die Stadtgemeinde hier einen Geh- und Radweg.

Arbeitskreis-Leiter GR Georg Ecker: "Auch innerstädtisch sind baulich getrennte Radwege wichtig für die Sicherheit. Der Göllersbach bietet hier gute Voraussetzungen für eine bequeme und attraktive Nord-Süd-Verbindung durch die Stadt."

STR Josef Keck: "Der Ausbau dieses Teilstückes ist nicht nur ein wesentlicher Teil des Hauptradweges durch die Stadt, sondern auch ein Lückenschluss für die überregionalen Radwege durch die Stadt."

STR Friedrich Dechant: "Damit wird ein weiterer Beitrag für bessere und hoffentlich auch sichere Radwege geleistet."

GR Peter Tauschitz: "Steigungsarm, möglichst getrennt vom motorisierten Individualverkehr und ganzjährig befahrbar - das sind unsere Prämissen für den Ausbau des Hollabrunner Alltagsradwegenetzes."

GR Michael Sommer: "Mit der Fertigstellung dieses Teilstücks ist Hollabrunn ein Stückchen lebenswerter geworden."

Foto vlnr.: Ing. Andreas Leeb, STR Ing. Josef Keck, GR Mag. Georg Ecker, STR Mag. Friedrich Dechant, BGM Ing. Alfred Babinsky, GR Michael Sommer
Fotocredit: Stadtgemeinde




Bachpromenade und Aumühlgasse Baufertigstellung

Seit der Eröffnung des Kindergartens sind vermehrt Eltern mit kleinen Kindern zu Fuß in der Aumühlgasse unterwegs. Um den Weg sicherer zu machen, wurde der Gehsteig bis zur Bachpromenade verlängert. Gleichzeitig wurde der Straßenzug Bachpromenade zwischen der Aumühlgasse und der Ferry-Sehergasse verbreitert und asphaltiert. Zur Verkehrsberuhigung gilt in diesem Streckenabschnitt ein Fahrverbot von dem Anrainer und Radfahrer ausgenommen sind. Häuserseitig wurden Rabatten errichtet, die ab Herbst mit Bäumen bepflanzt werden, um den Charakter einer Allee zu erhalten.


Vorschau Schutzwege Aumühlgasse:

Der Begriff "Schutzweg" verspricht leider eine falsche Sicherheit. Im Jahr 2018 verunglückten in Österreich 780 Kinder im Alter von 0-14 Jahren zu Fuß. Jedes dritte Kind befand sich dabei auf einem Schutzweg. Wegen dieser hohen Unfallzahlen auf Schutzwegen bewilligt die Verkehrsbehörde diese Zebrastreifen nur an Stellen, wo die erforderlichen Einsatzkriterien erfüllt werden. So muss an einer Querungsstelle ein kontinuierliches Querungsbedürfnis von mehreren hundert Personen pro Tag vorhanden sein, denn bei geringerer Frequenz rechnet der Autofahrer nicht mehr mit dem Auftreten eines Fußgängers, es kommt zu einer "negativen Routine". Damit kann so ein Schutzweg zu einer Gefahr werden und sogar Unfälle provozieren.

In der Aumühlgasse wurden an mehreren Stellen Verkehrszählungen durchgeführt, nun liegt ein Gutachten des Verkehrssachverständigen der NÖ Landesregierung vor. Bei der Kreuzung Aumühlgasse / Josef Weisleinstraße nächst dem Kindergarten und bei der Kreuzung Aumühlgasse / Ferry Sehergasse / Schmiedgasse wird die Bezirkshauptmannschaft Hollabrunn die Anbringung von Schutzwegen verordnen. Alle anderen Zählabschnitte haben die Einsatzzahlen für Schutzwege nicht erreicht.

Bei der Kreuzung Aumühlgasse / Ferry Sehergasse / Schmiedgasse müssen noch bauliche Maßnahmen gesetzt werden, bei der Kreuzung Aumühlgasse / Josef Weisleinstraße wurden bereits alle baulichen Voraussetzungen bei der Errichtung des Kreisverkehrs geschaffen. Sobald die Verordnungen der BH Hollabrunn vorliegen werden diese Schutzwege markiert werden.


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