Beim neuen Modul Energiebuchhaltung trafen sich 22 Teilnehmer:innen aus ganz Niederösterreich, um zu lernen, wie Gemeinden ihren Energieverbrauch besser erfassen und langfristig Kosten sparen können. 22 Energiebeauftragte aus verschiedenen Gemeinden - für Hollabrunn nahm Energie & Umwelt-GR Mag. Sandra Damböck.Lehr, MA teil - nutzten die Gelegenheit, ihr Wissen zu vertiefen und Anregungen für ihre Arbeit vor Ort mitzunehmen.
- 10.2.2026
Im Mittelpunkt des Tages standen Fragen wie: Wo verbraucht die Gemeinde wie viel Energie? Wo gibt es Einsparpotenziale? Und wie können öffentliche Gebäude - etwa Gemeindeamt, Schule oder Kindergarten - noch effizienter betrieben werden?
Energie sparen heißt Kosten senken
Ein zentrales Thema war die sogenannte Energiebuchhaltung. Dabei werden Strom-, Heiz- und Wasserverbräuche systematisch erfasst und ausgewertet. So kann frühzeitig erkannt werden, wo unnötig Energie verloren geht und wo gezielt Verbesserungen möglich sind. In praktischen Übungen lernten die Energiebeauftragten, wie diese Daten ausgewertet und verständlich dargestellt werden können.
Gut für Umwelt und Gemeindebudget
Durch solche Maßnahmen profitieren nicht nur Umwelt und Klima, sondern auch das Gemeindebudget. Weniger Energieverbrauch bedeutet niedrigere Kosten - Geld, das wiederum für andere wichtige Projekte in der Gemeinde eingesetzt werden kann. Ergänzt wurde das Programm durch Beispiele aus anderen Gemeinden, die bereits erfolgreich Energie sparen.
E&UGR Damböck Lehr: "Wir haben wieder gesehen, wie wichtig strukturierte Energiedaten für fundierte Entscheidungen und wirksame Maßnahmen sind. Außerdem sind viele Herausforderungen in allen Gemeinden ähnlich - gemeinsam können wir sie leichter meistern."
Foto: Teilnehmer:innen des Weiterbildungstages Energiebuchhaltung mit Herbert Greisberger (3.v.l.), (Geschäftsführer der eNu) und Ralph Zulehner (1. v.r.), (Kursleitung des Energiebeauftragten-Kurses, eNu). Fotocredit: eNu.