31.07.2026
Wasserverbote für Autowaschen und Poolbefüllung machen derzeit in mehreren niederösterreichischen Gemeinden Schlagzeilen. In Hollabrunn ist die Situation eine andere: Dank vorausschauender Investitionen in neue Brunnen und gut gefüllter Hochbehälter ist die Trinkwasserversorgung der Stadtgemeinde gesichert. Hollabrunn kann dabei auf einen besonderen Standortvorteil bauen: Unter der Stadtgemeinde verläuft ein unterirdischer Arm der sogenannten Urdonau, der als natürlicher Wasserstrom hervorragende Grundwasserressourcen sichert. Deshalb ist es - derzeit - nicht notwendig drastische Sparmaßnahmen zu verordnen.
BGM Ing. Alfred Babinsky und Stadtwerkeleiter Ing. Thomas Bauer: "Wir sind in Hollabrunn in einer glücklichen Lage und brauchen uns aktuell keine Sorgen zu machen - weder um die Versorgung noch um die Qualität ihres Trinkwassers. Aber auch wir sind nicht gefeit vor den Folgen langer Trockenperioden. Wer jetzt vernünftig mit Wasser umgeht, trägt dazu bei, dass das so bleibt."
Denn auch wenn aktuell kein Engpass besteht: Bei länger anhaltenden Trockenperioden und dauerhaft zu geringen Niederschlägen kann mittelfristig auch eine gut aufgestellte Gemeinde unter Druck geraten. Es ist daher sinnvoll, mit der vorhandenen Ressource nicht achtlos umzugehen - Wasser ist und bleibt unser wertvollstes Gut.
Tipps für den bewussten Umgang mit Wasser - besonders in Trockenperioden:
• Auf Autowaschen verzichten.
• Gartenpools nicht neu befüllen, Teiche nicht auffüllen.
• Gießen nur, was wirklich nötig ist - und wenn, dann in den frühen Morgenstunden, wenn am wenigsten verdunstet.
• Mulch in Beeten verhindert, dass der Boden rasch austrocknet.
• Auf Rasenbewässerung verzichten.
• Waschmaschine und Geschirrspüler nur voll beladen einschalten.
• Wasserhahn beim Zähneputzen, Hände einseifen und Haare shampoonieren zudrehen.
Foto: Hollabrunns ältestes Brunnenhaus in Magersdorf beherbergt seit 2024 auch den neuesten Brunnen.
Fotocredit: Stadtgemeinde Hollabrunn