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Volksbefragung zu PV auf Freiflächen


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Um die Klimaziele von Bund und Land erreichen zu können, müssen alle mitwirken - auch Gemeinden, denn in ihrer Verantwortung liegt die Grundstückswidmung. In Hollabrunn soll die Bevölkerung Anfang 2024 entscheiden, ob landwirtschaftliche Flächen für Sonnenenergienutzung gewidmet werden sollen.


- 20.9.2023

Hollabrunn trägt große regionale Verantwortung im Bereich der Freiland-Photovoltaik: Das Land NÖ gibt vor, dass die PV-Leistung in NÖ bis 2030 deutlich ausgebaut werden soll. Berechnungen zeigen, dass der Klima- und Energiefahrplan mit Anlagen auf versiegelten Flächen allein nicht vollständig zu erreichen sein wird, daher definierte das Land Zonen für PV-Großflächenanlagen. Von sechs Zonen im Bezirk Hollabrunn liegen vier im Gemeindegebiet Hollabrunn.
Um Photovoltaik auf Freiflächen zu ermöglichen, begann die Stadtgemeinde Hollabrunn daher im Sommer erste Umwidmungsverfahren für einzelne PV-Projekte. Umfangreiche Stellungnahmen zeigen jedoch, dass diese seitens der Bevölkerung keine durchgehende Zustimmung erfahren. "Wir haben viele Stellungnahmen einzelner Bürgerinnen und Bürger bekommen, mit der Volksbefragung möchten wir nun die Meinung aller Hollabrunnerinnen und Hollabrunner zu dieser Frage einholen", erklärt BGM Ing. Alfred Babinsky die Entscheidung für eine Volksbefragung. Für den Bürgermeister ist klar: "Ich möchte eine Grundsatzentscheidung, die für die Zukunft bindend ist. Deshalb wünsche ich mir, dass möglichst viele Bürger:innen von der Möglichkeit Gebrauch machen, hier ihre Meinung abzugeben." Die Volksbefragung soll in der Gemeinderatssitzung im Dezember angeordnet werden, aufgrund der gesetzlichen Fristen wird sie im Februar 2024 stattfinden.

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