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Hoher Zulauf bei der Infoveranstaltung zur Energiezukunft


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Die Stadtgemeinde Hollabrunn stellte bei der Informationsveranstaltung am 26. Jänner umfassende Hintergrundinformationen zur Stromversorgung in Hollabrunn bereit:
von der Ausgangssituation in unserer Gemeinde, den Potentialen und den Möglichkeiten, die die neue Energiegemeinschaft Hollabrunn bietet. Mit besonderer Spannung wurde aber natürlich die Vorstellung der einzelnen Projekte, deren Umwidmung bei der Volksbefragung am 25. Februar zur Debatte steht, erwartet.##

-27.01.2024
Die Präsentation war strukturiert aufgebaut und begann damit, das "Warum?" hinter der Diskussion zu beleuchten. Gleich zu Beginn stellte BGM Alfred Babinsky klar, dass es für ihn um eine unabhängigere Stromversorgung für alle Menschen in unserer Gemeinde geht: "Wir wollen der nächsten Generation etwas übergeben und die Stromversorgung zukunftsfit gestalten!" Erneuerbare Energie ist für die Stadtgemeinde Hollabrunn nämlich ein Thema, an dem schon seit 30 Jahren gearbeitet wird - mit dem vorläufigen Höhepunkt der Gründung der Energiegemeinschaft Hollabrunn, die interessierten Hollabrunner:innen regionalen Sonnenstrom günstig anbieten wird.

Mit einigen Zahlen wurde ein Blick in die Zukunft eingeleitet: Es wird davon ausgegangen, dass der jährliche Stromverbrauch in der Gemeinde Hollabrunn bis 2030 um knapp 50 % auf 120.000 MWh ansteigen wird. Eine Potentialanalyse zeigte, dass davon etwa 50.000 aus Photovoltaikproduktion kommen könnten, von denen heute bereits 9.000 MWh realisiert sind. Weiteres Potential auf Dächern, Fassaden und Parkplätzen wurde mit etwa 24.000 MWh beziffert, wodurch etwa 17.000 MWh auf PV-Freiflächen verbleiben würden. Im Anschluss wurden verschiedene häufig gestellte Fragen bearbeitet, die von Wirtschaftlichkeit über Netzkapazitäten bis zu verlorenen Ackerböden reichten.

Zum Abschluss wurde die Energiegemeinschaft Hollabrunn im Detail vorgestellt: Der Genossenschaft können interessierte Stromabnehmer:innen in Hollabrunn mit dem Kauf von (mind.) einem Genossenschaftsanteil à EUR 50,- demnächst beitreten, und dann gemeinsam Strom produzieren, verbrauchen, verkaufen und speichern. Wie das abläuft, wie die Voraussetzungen aussehen und was das bringen kann, wurde an einigen Beispielhaushalten dargelegt.

Natürlich wurden auch die sechs Projekte vorgestellt, um die es bei der Volksbefragung am 25. Februar gehen wird. Jenes der Familie Scheuer, bei dem PV-Module als Hagelschutz für eine neue Marillenplantage zum Einsatz kommen sollen, wurde auch vor dem Plenum vorgestellt. Über jedes einzelne Projekte konnten sich die zahlreichen Besucher:innen direkt bei den möglichen Betreiber:innen informieren, die die Möglichkeit der persönlichen Gespräche auch ausführlich nutzten. Roll-Ups zeigten die genaue Lage der Liegenschaften und beantworteten natürlich die Frage nach der verpflichtenden Doppelnutzung der Fläche.

In der kommenden Woche erscheint eine Sonderausgabe der Gemeindezeitung Blickpunkt, die ebenfalls Informationen zu den einzelnen Aspekten enthält und über die Projekte informiert. Weitere Infoabende zum Thema sind in den Katastralgemeinden Breitenwaida und Weyerburg im Februar geplant.

"Die Zukunft der Energieversorgung in Hollabrunn"
Weitere Termine:

Donnerstag, 15. Februar, Dorfhaus Breitenwaida
Freitag, 16. Februar, Dorfhaus Weyerburg (ACHTUNG: Ort geändert!)
Fotocredit: Stadtgemeinde Hollabrunn

Detaillierte Informationen finden zur Genossenschaft finden Sie Hier


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