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Hollabrunn Aktuell


 

Bekämpfung der Pflanzenkrankheit „Feuerbrand“


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Die Pflanzenseuche "Feuerbrand" wird durch ein Bakterium hervorgerufen, das große wirtschaftliche Schäden - vor allem an Apfel- und Birnbäumen, (Streuobstbäume, Intensivobstbauflächen) sowie an bestimmten Ziergehölzen - alle aus der Familie der Rosengewächse - verursacht. Für Mensch und Tier besteht aber keine Gefahr! Jedoch gibt es eine Meldepflicht!


Krankheitsbild

Das Krankheitsbild des Feuerbrands äußert sich dadurch, dass Blätter und Blüten befallener Pflanzen plötzlich vom Blattstiel welken und sich braun oder schwarz verfärben. Die Triebspitzen krümmen sich aufgrund des Wasserverlustes hakenförmig nach unten. Die Pflanze sieht wie verbrannt aus (daher der Name "Feuerbrand"). Außerdem tritt an den Infektionsstellen ein Bakterienschleim aus, im Winter kann es zu einem Einsinken der Rinde kommen.

Innerhalb von zwei bis drei Wochen sterben junge Pflanzen ab. Bei älteren Pflanzen breitet sich die Erkrankung innerhalb eines oder mehrerer Jahre aus und führt zu deren Absterben.

Wichtig: Die leicht übertragbare Krankheit unterliegt der MELDEPFLICHT eines jeden Gemeindebürgers! Wir ersuchen daher alle, jeden Verdacht sofort am Gemeindeamt oder direkt dem Feuerbrandbeauftragten zu melden.
Feuerbrandbeauftragter für Hollabrunn: Ing. Thomas Bauer, 02952/2128-412



Die Feuerbrandbekämpfungsstruktur gliedert sich in folgende 3 Bereiche:
1. Feuerbrand-Beauftragter der Gemeinde: klärt den Verdacht ab
2. Feuerbrand-Sachverständiger: klärt den Befall ab, schreibt Maßnahmen vor und schult gegebenenfalls den Pflanzenbesitzer, Kontrolle der Maßnahmendurchführung
3. Pflanzenbesitzer: führt - nach Einschulung durch den Sachverständigen - die Ausschnitt- und Rodungsmaßnahmen sowie die Entsorgung des befallenen Materials unter strengen Desinfektionsmaßnahmen durch oder beauftragt den Maschinenring mit den gesetzten Maßnahmen.

Feuerbrand ist eine ernst zu nehmende Pflanzenkrankheit - versuchen wir gemeinsam die wirtschaftlichen und kulturellen Schäden so gering als möglich zu halten! Bisher ist dies durch die Mithilfe aller Beteiligten sehr gut gelungen!

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